Rechtsanwaltskanzlei Stanke

Vergütung

 

Die Honorare der in Deutschland zugelassenen Rechtsanwälte bestimmen sich in erster Linie nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG).

Nach diesem Gesetz sind für die Bestimmung des anwaltlichen Vergütungsanspruchs vor allem der Umfang und die Schwierigkeit der Angelegenheit von Bedeutung.

Wird keine erfolgsabhängige Vergütung vereinbart, ist in den meisten Rechtsgebieten der Wert der Sache, der als Gegenstandswert oder Streitwert bezeichnet wird, für die Ermittlung der Gebühren zu Grunde zu legen. Für bestimmte Fälle hat der Gesetzgeber den Gegenstandswert fest vorgeschrieben.

Für jeden Gegenstandswert kann mittels einer Gebührentabelle die Gebühr bestimmt werden. Wie viele Gebühren entstehen und ob eine Gebühr in voller Höhe oder nur in Höhe eines Bruchteils entsteht, bestimmt das RVG danach, welche Art von Tätigkeit der Rechtsanwalt in welchem Umfang ausgeübt hat. Neben den Gebühren für ihre Tätigkeit haben Rechtsanwälte Anspruch auf Ersatz ihrer Telefon- und Portokosten. Soweit die Kosten nicht im Einzelnen beziffert werden, können sie pauschal mit 20% der Gebühren, maximal aber 20 Euro, berechnet werden.

Kosten für in Ihrem Auftrag angefertigte Kopien, zum Beispiel aus Gerichts- oder Polizeiakten, können daneben gesondert in Rechnung gestellt werden.

Reisekosten, beispielsweise für Fahrten zu Gerichtsterminen, werden zu dem gesetzlich festgelegten Kilometersatz von 0,30 EUR pro gefahrenen Kilometer abgerechnet. Zusätzlich kann der Anwalt ein Abwesenheitsgeld verlangen, dass sich nach der Dauer des auswärtigen Termins richtet.